So bleiben Sie dynamisch

Wussten Sie, dass das chinesische Schriftzeichen für Krise aus zwei Teilen besteht? Der eine Teil symbolisiert Gefahr, der andere Chance. Man könnte auch sagen: In jeder Krise steckt auch etwas Gutes. Denn so hart uns die Pandemie eventuell gesundheitlich oder wirtschaftlich treffen wird, so zeigt es auch, zu was wir fähig sind. Krisen reißen uns aus unserer Lethargie, mobilisieren ungeahnte Kräfte, lassen uns kreativ werden und fördern die persönliche Entwicklung.

 

Wechseln Sie kurzfristig Ihre Perspektive. So gewinnen sie an Zuversicht und bleiben handlungsfähig. Hier ein paar Tipps, wie Sie Angesichts der drohenden Gefahr weiterhin positiv und handlungsfähig bleiben.

Akzeptieren Sie die Situation

 

Widerstand gegen das, was ist, verursacht nur Leid. Wenn Sie sich gegen die Realität stellen, schmerzt die nur umso mehr. Es kostet Kraft und bringt Sie keinen Schritt weiter. Wer Krisen bewältigen will, muss als erstes die aktuelle Situation akzeptieren. Das bedeutet nicht, die Hände in den Schoß zu legen. Im Gegenteil, es bedeutet Verantwortung zu übernehmen und aktiv daran zu arbeiten, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen. Ich nutze beispielsweise die Zeit dazu, Projekte, die aufgrund des Terminstresses der vergangenen Monate auf Eis gelegt wurden, wieder anzuschieben. Das lenkt nicht nur ab, sondern hilft, auch zukünftig als Coach und Trainerin gut aufgestellt zu sein.

 

Umgeben Sie sich mit positiven Menschen

 

Schneller als das Virus verbreiten sich Gerüchte und Hysterie. Hier besteht die allergrößte Ansteckungsgefahr! Meiden Sie deshalb die Gesellschaft von Panikmachern und Pessimisten. Die ziehen Sie nur runter. Ehe Sie sich versehen, befinden Sie sich in einer Negativspirale, aus der Sie so schnell nicht wieder heraus kommen. Verzweiflung wird umso größer, je schlimmer man die Situation bewertet. Positive Menschen wirken auf uns beruhigend, weil ihre Zuversicht auf uns abfärbt und wir uns dann selbst mehr zutrauen.

 

Gewinnen Sie Abstand zu der Sache

 

Sorgen und Ängste verursachen emotionalen Stress. Doch durch diese Emotionalität steigern wir uns erst richtig in unsere Probleme hinein und sind nicht mehr in der Lage, lösungsorientiert zu denken oder handeln. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich zu fragen: Was kann ich tun, um meine Situation zu verbessern? Manchmal hilft es auch, mit anderen über die Situation zu sprechen. Nicht jeder ist gleich stark von der Krise betroffen und nimmt mal eine andere Perspektive ein. Möglicherweise bemerkt er Dinge, die uns nicht aufgefallen wären, die aber auf der Suche nach Lösungen weiterhelfen.

 

Glauben Sie an einen guten Ausgang

 

Zuversicht und Optimismus sind enorme Kraftquellen für Seele und Körper. Sie wirken sich gut auf unsere Psyche aus. Statt sich negative Szenarien hinzugeben, malen Sie sich ganz bewußt positive aus. Stellen Sie sich vor, wie Sie gestärkt aus der Krise hervorgehen. Was es an Positiven mit sich bringt. Das hat nichts mit Ignoranz oder Verdrängung zu tun, sondern mit selbsterfüllender Prophezeiung. Wir ziehen an, was wir denken.

 

Besinnen Sie sich auf Ihre Stärken

 

Nur wer an sich selbst glaubt, wächst über sich hinaus. Haben Sie Vertrauen in Ihre Fähigkeiten und glauben Sie fest daran, einen wirksamen Beitrag leisten und die Situation meistern zu können. Erinnern Sie sich an Ihre bisherigen Erfolge. Wie sind Sie der oder das geworden, der Sie sind? Was hat Ihnen Kraft gegeben? Wie haben Sie bisher Schwierigkeiten überwunden? Mit derlei Selbstvertrauen ausgestattet, werden Sie mutiger an Herausforderungen herangehen und bessere Lösungen finden.

 

Seien Sie dankbar

 

Sie müssen nicht »Hurra« schreien, wenn ein Auftrag weg bricht oder wichtige Termine storniert werden. Aber anstatt sich darüber aufzuregen, denken Sie einfach mal daran, was Ihnen alles noch bleibt, über welche Ressourcen Sie verfügen. Auf alle Fälle leben Sie und sind gesund. Das mag banal klingen, aber Dankbarkeit hilft tatsächlich, sich besser zu fühlen.

 

Kommen Sie in Bewegung

 

Das ist nicht nur mental gemeint, sondern vor allem auch körperlich. Bei sportliche Betätigung schüttet unser Körper Glückshormone aus. Es muss ja nicht gleich ein Marathonlauf sein. Ein Spaziergang tut es auch. Fünf Minuten an der frischen Luft lässt das Stimmungsbarometer steigen, und der Kopf wird frei für positive Gedanken. So entstehen meine besten Ideen. Und wenn ich gar nichts mehr denken möchte, erhöhe ich einfach das Tempo.

 

Krönchen richten und weitermachen

 

Krisen sind eine unvermeidbare Begebenheit des Lebens, die wir besser überstehen, wenn wir lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Egal wie oft Sie stolpern – wichtig ist, dass Sie wieder aufstehen. Und es ist auch okay, sich dabei helfen zu lassen, wieder auf die Beine zu kommen. Nur liegen bleiben ist keine Option. Wenn Sie nach einem Sturz nicht mehr aufstehen, sind Sie verloren.

 

Autorin: Elke Antwerpen


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